Filmrezension: Tammy – voll abgefahren (2014) von Ben Falcone

Tammy-Poster

Tammy ist ein dicke Frau, die etwas orientierungslos im Leben steht. Sie wird gefeuert von ihrem Job in einem fettigen Fast Food Restaurant. Kurz darauf erwischt sie ihren Mann zu Hause mit seiner Affäre beim Dinner. Die Mutter wohnt zum Glück nebenan und die Oma auch. Tammy beginnt einen Roadtrip mit der Oma, die US $67.000 dabei hat. Melissa McCarthy (bekannt aus “Mike&Molly”) und Susan Sarandon sind auf der Suche nach dem Ehemann der Oma. Susan Sarandon ist wieder auf dem “Thelma & Louise” Trip von 1991!

Der Film hat die Atmosphäre von Improvisation, ist aber durch und durch durchdacht: ja, Melissa McCarthy hat das Drehbuch geschrieben – zusammen mit dem Regisseuren Ben Falcone (sein Filmdebüt, sonst eher bekannt als Schauspieler bekannt für “What to expect when you’re expecting”, “Bridesmaids”, “Enough Said” und “Bad Words”). Ist es eine Klamauk-Komödie ohne viel Tiefgang.

“Tammy” hatte ein Budget von US $20 Millionen und hat weltweit schon US$ 99,4 Mio. eingespielt ist in Deutschland seit dem Kinostart am 3. Juli 2014 auf Platz 1 mit 304.966 Besuchern insgesamt. Wer hätte gedacht, dass eine seichte Komödie mitten zum Ende der WM so erfolgreich in Deutschland sein wird? Ein lustiger feel good “Frauenfilm” mit viel Alkohol und Slapstick zum Abschalten vom Lookism der photshop-Werbewelt, sonst leider nicht viel dahinter.

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